Loka H. Rißmann, Maler der Mandala Seelenbilder im Wendland
Ich male seit über 30 Jahren. Mandalas, die ich nicht plane, sondern die entstehen wollen. Wenn du wissen möchtest, wer hinter deinem Bild steht, hier ein kleiner Einblick.
Der weiße Lackeimer
Meine erste Begegnung mit Farbe hatte ich mit 14. Ich öffnete einen weißen Lackeimer und goss verschiedene Abtönfarben hinein. Als ich langsam umrührte, war ich innerlich tief berührt von den Farbnuancen, die dabei entstanden. Ich wusste damals nicht, warum. Heute weiß ich es.
Indien und mein Name
1987 reiste ich nach Indien zu einem geistigen Lehrer. Er gab mir den Namen Prem Loka, Liebe und Welt.
Danach folgten Reisen in die USA und nach Zentralamerika. Die Maya- und Inkakultur haben mich tief geprägt.
Das Leben hat mich schon immer interessiert, warum ist das so wie es ist?
Ich wollte mehr über mich selbst erfahren und so begann meine Reise.
"Male Kreise"
1991 ging ich in meinem Meditationsraum hin und her und fragte mich, wie schon so oft, warum ich eigentlich hier bin und wie es weitergeht. Dann hörte ich, als würde jemand neben mir stehen: „Male Kreise."
Daraus wurden 108 Mandalas. 28 Jahre lang habe ich an dieser Serie gearbeitet, 2021 war sie vollendet.
Nach und nach, werde ich euch davon berichten, was noch so passierte.
Wie ich male
Ich weiß vorher weder Motiv noch Farben. Ich habe nur ein Gefühlsbild in mir und lasse mich führen. Ich bin Autodidakt. Ich habe gemalt, gemalt und gemalt.
Ich male mit Acryl und Künstler-Ölfarben, mit Pinsel, Spachtel, Rakel, Schwämmen, Folien und oft mit den Fingern. Mit allem, womit man malen kann. Ich denke nicht darüber nach, ich mache einfach.